Aktuelles Kieler Woche 2025
IDM-Inshore-Gold nach Flensburg und Dänemark
Die Wetterbedingungen zur Kieler Woche machten am Dienstag dort weiter, wo sie am Montag aufgehört hatten: Wind im Mittel deutlich über 20 Knoten und Böen jenseits der 30. Das machte die Organisation auf der Bahn nicht einfach, denn auch an den Booten der Wettfahrtleitungen sowie an den Bahnmarken wurde kräftig durch Wind und Wellen gezerrt. So endete die Internationale Deutsche Meisterschaft Inshore der seegehenden Yachten mit nur einem Rennen am Dienstag. Dass auch diese eine Wettfahrt reichte, um Titel- oder Medaillenträume platzen zu lassen, erfuhren Crews in beiden Gruppen. Das IDM-Gold ging so an die dänische Crew der „Formula X“ um Profi-Skipper Jesper Radich (Gruppe A+B) sowie an die Flensburger „Sydbank“ von Torsten Bastiansen (Gruppe C+D).
Kieler Woche: Härtetest für Mensch und Material
Frischer bis starker Südwestwind mit stürmischen Schauerböen verlangten den Aktiven am Montag (23. Juni) bei der Kieler Woche alles ab. Ungeachtet zahlreicher Kenterungen bewiesen die Besten der Besten im Sailing Grand Slam der olympischen Disziplinen, wer nach den Leichtwindrennen der beiden Vortage das Gegenteil genauso beherrscht. Auch bei der ILCA-6-WM der Männer, im 29er-Eurocup und bei der IDM im Seesegeln war Physis Trumpf.
Deutsches FX-Trio und Italiens ILCA-7-Doppelspitze
Subtropische Segelbedingungen mit leichter, aber ausreichender Brise begeisterten die Aktiven am Sonntag (22. Juni) am zweiten Regattatag der Kieler Woche. Die olympischen Skiffs sortierten sich nach vier Tagesrennen in Gold- und Silberflotte mit drei deutschen FX-Teams bei den Frauen an der Spitze. Die weiteren Gesamtführungen beim dritten Sailing Grand Slam Event haben Uruguay (49er), Frankreich und Polen (iQFOiL Frauen und Männer) sowie Australien und Italien (ILCA 6 und 7) inne.
Deutsche Spitzenreiter in beiden Skiffs
Traumhaftes Sommerwetter mit leichtem, aber sehr wechselhaftem Wind bescherte mehr als 2000 Aktiven zum Auftakt der Kieler Woche am Sonnabend (21. Juni) ein reduziertes Segelprogramm. Bis auf die übers Wasser „fliegende“ iQFOiL-Klasse und die Wingfoiler am Ostufer der Kieler Förde kamen jedoch alle Disziplinen zu spannenden Wettfahrten. Die ersten einheimischen Gesamtführenden im dritten Teil des Sailing Grand Slams kommen alle vom Bodensee. Katharina Schwachhofer und Elena Stoltze liegen in der olympischen 49erFX-Klasse genauso vorne wie überraschend Moritz Dorau und Riko Rockenbauch bei den 49ern vor Crews aus elf anderen Nationen.
Kieler Woche: Grand Slam der Internationalität
Allein rund 600 ILCA-Jollen mit WM, fast 100 iQFOiLer zu ihren Games, top-besetzte 49er- und 49erFX-Felder aus mehr als 60 Nationen aller Kontinente von Algerien bis Zypern – das sind die Highlights der Kieler Woche Regatta 2025. Bis zu 4.000 Aktive wollen ab kommenden Sonnabend (21. Juni) an neun Tagen etwa 400 Wettfahrten segeln von der Aalregatta der seegehenden Yachten mit internationaler deutscher Meisterschaft (IDM) zum Auftakt bis zu den Medaillenrennen der olympischen Mixed-Klassen 470er und Nacra 17 zum Abschluss. Für sie ist der Wettbewerb zugleich Halbzeit des fünfteiligen Sailing Grand Slams der bedeutendsten Events weltweit. Wer Startzeiten, Windvorhersage und Ergebnisse genau wissen will, fragt den neuen KI-gestützten SailBot der Kieler Woche.